Feuerwehr Nienhagen

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Chronologie der Wehrführung


Gemeindebrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter
Ortsbrandmeister
Stellvertreter

1953 bis 1956
1953 bis 1956
1956 bis 1974
1956 bis 1969
1969 bis 1974
1974 bis 1986
1974 bis 1986
1986 bis 1993
1986 bis 1993
1993 bis 2004
1993 bis 1994
1995 bis 2004
2004 bis 2010
2004 bis 2010
2010 bis 2011
2010 bis 2011
2011
2011
Seit Jan. 2012

Adolf Böker
Karl Kohrs
Karl Kohrs
Wilhelm Spangenberg
Helmut Wüstefeld
Gerhard Porath
Herbert Wüstefeld
Bernd Wabnitz
Herbert Wüstefeld
Herbert Wüstefeld
Heiko Wollersen
Karsten Kohrs
Dirk Chojetzki
Karsten Kohrs
Sascha Gerlach
Karsten Kohrs
nicht besetzt
Karsten Kohrs
Karsten Kohrs
Thomas Fricke

Den Werdegang der Freiwilligen Feuerwehr in Nienhagen von der Gründung 1953 . zum Jahr 2003

Das Feuerwehrwesen war und ist heute noch zuerst eine Angelegenheit der Kommune. So war auch früher der Bürgermeister verantwortlich für die Behebung von Notständen, als auch Brandbeauftragter. Er hatte die Gelder zur Verfügung und musste darüber wachen, dass die notwendigen Feuerlöschgeräte zur Verfügung standen. In früheren Jahren gab es die bekannte Handpumpe und die ledernen Eimer, welche manchmal auf Hausböden in einer Ecke standen. Die damalige .Pflichtfeuerwehr. galt für alle männlichen Einwohner des Dorfes, vom 17. Lebensjahr bis ins hohe Alter. Über 20 Jahre war Adolf Böker in Nienhagen Leiter dieser Feuerwehr. Der Bau der Wasserleitung mit Druck aus dem Hochbehälter und das Hydrantensystem führten zur Anschaffung von Druckschläuchen. Zusätzlich standen anstelle der ehemaligen Feuerlöschteiche 2 Zisternen als Reserve zur Verfügung. So konnte man einer Brandgefahr in Nienhagen begegnen. Die erste Probe bestanden die an die Hydranten angekoppelten Schläuche, als 1943 der Stall von Wollersen abrannte. 1950 brannten Stall und Scheune von Walter Bierkamp. Im Sommer 1953 feierte man in Lutterbeck das 50jährige Bestehen der dortigen FREIWILLIGEN.
FEUERWEHR: Die Lutterbecker sprachen zu den Nienhagenern: .Ihr braucht, wie wir sie haben, eine Feuerwehr auf freiwilliger Basis, die geschult und immer einsatzbereit ist.. Widerstände gegen die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr gab es genug.

Aus Moringen kamen die Kreisbrandmeister Heinrich Hornhardt und der Stadtbrandmeister Heere nach Nienhagen und besprachen mit Alfred Böker und Karl Kohrs die Gründung einer Freiwilligen Wehr.

Statt eines Gründungsprotokolls existiert ein Schreiben über die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nienhagen. Es lautet: .Nienhagen, den 17.11.1953. An die Gemeindeverwaltung Nienhagen: Hiermit gebe ich bekannt, dass am 05. November die gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nienhagen vollzogen wurde. gez. Adolf Böker, Ortsbrandmeister.. Bei der Gründung waren 18 aktive, es steigerte sich in den darauf folgenden Jahren. Im Jahr 1978 zählten die Wehr schon 51 Aktive.
Vom 30. Juni . 02. Juli 1978 feierte die Feuerwehr ihr 25-jähriges Jubiläum, in Form eines Scheunenfestes, dass so mancher noch in guter Erinnerung hat.

Auch nach diesem Jubiläum ruhte unsere Wehr nicht, der Ausbildungsstand ging weiter, und auch der technische Fortschritt.

Im Jahr 1983 wurde unser Feuerwehrfahrzeug mit Funk ausgestattet. Ein Ortsbrandmeisterwechsel erfolgte im Jahr 1986. Der neue Ortsbrandmeister heißt Bernd Wabnitz.

Die Wehr wurde 1986 zum ersten Mal mit Feuerschutzanzügen und Sicherheitsstiefeln ausgerüstet.

Im Jahr 1990 erhielten wir zwei schwere Atemschutzgeräte, zu denen auch die nötigen Kameraden gesundheitlich tauglich sein mussten, und ausgebildet werden mussten.

Als neuer Ortsbrandmeister wurde im Jahr 1993 Herbert Wüstefeld gewählt, und im gleichen Jahr wurde da 40-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Nienhagen mit einem zweitätigen Scheunenfest gefeiert.
Im Jahr 2001 wurde eine neue TS8/8 angeschafft und unser Feuerwehrhaus erweitert, welches auch mit viel Eigenleistung verbunden war.

Der Schwerpunkt der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr liegt in der praktischen und theoretischen Ausbildung, die bei den gestiegenen Anforderungen an eine moderne Feuerwehr immer wichtiger geworden ist. Viele Lehrgänge an der FTZ in Northeim und in der Landesfeuerwehrschule in Celle wurden von den Kameraden der Feuerwehr Nienhagen besucht. Neben diesen eigentlichen Aufgaben einer Feuerwehr engagierte sich die Nienhagener Wehr auch für die kulturellen Belange des Ortes.

Hoffen wir, dass der freiwillige Dienst am Nächsten auch in Zukunft von jungen Menschen als Ziel gesehen wird, und die öffentliche Hand den Feuerwehrgedanken weiter unterstützt, dann ist uns um die Zukunft der Nienhagener Feuerwehr und des Ortes nicht Bange.